Features des LOTUS-Simulators

Der Simulator.



LOTUS – Das ist die vielversprechende Neuentwicklung auf dem Simulatoren-Markt. Das erste Mal werden verschiedene Verkehrsmittel in einem Spiel simuliert: O wie Omnibus, T wie Tram, U wie U-Bahn, S wie S-Bahn.


Der Spieler vergisst völlig, dass das Fahrzeug nur virtuell ist! Dieses Ziel wird durch einen sehr hohen Realitätsgrad erreicht – natürlich hinsichtlich der grafischen und akustischen Wiedergabe, aber ebenso auch durch eine sehr präzise Physik und eine umfangreiche und dem Vorbild nachempfundene technische Ausstattung der Fahrzeuge. So wird selbst das Aufrüsten schon zu einem Erlebnis!


LOTUS besticht aber ebenso durch sein offenes System! Der Kreative kann mit dem mitgelieferten Map-Editor völlig neue Strecken bauen und mit dem umfangreichen Import- und Konfigurationstool die verfügbaren Fahrzeuge, Gebäude, Schilder und sonstigen Objekte um eigene Kreationen erweitern und nach Geschmack im Internet anbieten. Der Spieler profitiert davon und kann sich aus einem ständig wachsenden Umfang an Strecken und Fahrzeugen immer wieder etwas Neues aussuchen.


Wir selbst entwickeln für LOTUS Fahrzeuge und Strecken aus Berlin, angefangen mit der Tram-Linie M1 und den dazu passenden Gelenk-Niederflur-Wagen GT6N.

Der Map-Editor.



Phantasievolle Welten und reale Strecken erschaffen - wenn es darum geht, die Welt in LOTUS ein wenig größer zu machen, dann kommt der Map-Editor zum Einsatz. Mit vielen Tools, Hilfestellungen und so manchem ausgeklügelten Kniff werden Berge versetzt, Trassen geplant, Gleise verlegt und Straßen asphaltiert. Dann wird die Landschaft mit Gebäuden, Bäumen, Leuchten, Haltestellen, Sitzbänken, Zäunen und vielem mehr ausgestaltet und dekoriert, wobei hier einerseits auf den Standardcontent zurückgegriffen werden kann, den wir für unsere Strecken erstellt haben, aber auch eigene Objekte, die mit dem Content-Tool importiert wurden, eingefügt werden können. Als letztes wird der Strecke Leben eingehaucht - es werden KI-Pfade verlegt, Ampelschaltungen eingerichtet und Fahrpläne gestaltet. Selbstverständlich kann der stolze Erbauer der Karte diese sehr einfach ins Internet hochladen und allen anderen LOTUS-Spielern zur Verfügung stellen.

Das Content-Tool.



Wem die Szenerie-Objekte für das Bauen einer eigenen Karte für LOTUS nicht mehr ausreichen und wer eine neue Herausforderung sucht, der entwickelt mit Blender eigene 3D-Objekte. Diese kann er mit dem Content-Tool mit wenigen Klicks nach LOTUS importieren. Anschließend bietet es die Möglichkeit, das Objekt umfangreich zu konfigurieren, von den Materialeigenschaften bis hin zu komplexen Animationen.


Das Content-Tool steht aber auch jenem User zur Verfügung, der sich an den Bau eines eigenen Fahrzeuges wagt. Nicht nur für das Gestalten der grafischen Elemente, sondern auch beim Design der Physik, dem Sound und dem Import und Debugging des Scripts begleitet und unterstützt das Content-Tool den Addon-Entwickler.

Die Plugin-Schnittstelle.


(c) Kim Fischer


Für die Bastler und Heim-Elektroniker, denen Tastatur und Maus nicht mehr ausreichen, bietet die Plugin-Schnittstelle die Möglichkeit, die "Innenwelt" von LOTUS mit der realen Außenwelt zu verbinden. Dem Hobbyprogrammierer fällt die Entwicklung einer passenden DLL sicherlich nicht schwer: Diese kommuniziert auf der einen Seite mit den Variablen und Triggern von LOTUS und auf der anderen Seite mit der passend zurechtgelöteten Hardware. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Angefangen bei einer selbstgebastelten Schalter-Leiste bis hin zu einem originalen Fahrerarbeitsplatz inklusive verdrahtetem Fahrscheindrucker und funktionierender Haltestellen-Innenanzeige!

Der Standard-Content.

LOTUS kommt selbstverständlich nicht ohne Strecken und Fahrzeuge daher! Womit und auf welchen Strecken wird man also nach der Installation von LOTUS sofort fahren können?



Berlin ist unsere Heimat - was liegt also näher, als hier auch mit der Entwicklung von Content zu beginnen? Schließlich ist Berlin weltbekannt - für seine grundsoliden und überaus freundlichen Bürger, für vorausschauende Finanzpolitik und schließlich für eine herausragende Verkehrspolitik, über und unter der Erde, auf Wegen, Straßen und Gleisen und natürlich auch in der Luft.


Als erstes wird man in LOTUS mit der Tram auf der Linie M1 vom zentral gelegenen Hackeschen Markt durch den "Prenzelberg" und durch Pankow ganz in den Norden nach Niederschönhausen fahren können. Dabei kann man sich bei weitem nicht immer auf seinen eigenen Bahnkörper zurückziehen, sondern muss sich im quirligen Autoverkehr behaupten.


Die erste Buslinie in LOTUS wird der 100er sein, mit dem man vom berüchtigten Bahnhof Zoo an der Gedächtniskirche und dem Europa-Center durch das West-Berliner Herz und anschließend durch den Tiergarten an der Siegessäule und Bellevue vorbei zum Brandenburger Tor fährt. Dort darf man aber leider nicht (mehr) hindurch, sondern muss am Reichstag vorbei drumherum und gelangt schließlich über die Pracht-Straße "Unter den Linden" zum Alexanderplatz, dem Ost-Berliner Herz, wo man natürlich den Fernsehturm und das Rote Rathaus bestaunen kann.


   


Modern und doch schon ein paar Jahre aufm Buckel - so präsentiert sich "unsere" Tram, der GT6N. Niederflurig, mit Gleitschutz und mit einer elektrischen Rampe, mit übersichtlichem Instrumententräger und einer etwas eigenwilligen Achsanordnung, die eine gewisse Seefestigkeit voraussetzt.


Der von uns mitgelieferte Bus ist natürlich - wir sind ja in Berlin - ein Doppeldecker, der MAN Lion's City DD oder auch MAN A39 ND 313 genannt. Es handelt sich um die bisher neueste Serie, die bei der BVG unterwegs ist. Mit fast 14m Länge und 310 PS ist es ein wahres Schlachtschiff, mit dem man durch die Hauptstadt heizt.



   


Hier ein kleiner Ausblick auf das, was als nächstes kommen wird: Wenn es in den Berliner Untergrund geht, dann wollen wir diesen ein wenig klassischer begehen und - anstatt mit H-Zug und IK die letzten Entwicklungen nachzubilden - ein Gedenken schaffen für zwei Züge, die wohl nicht mehr lange auf Berlins U-Bahngleisen unterwegs sein werden: Den absoluten Nachkriegs-Klassiker im Kleinprofil, den A3(L) und für das Großprofil den moderneren F79.