Beiträge von Kay

    Kartoffelphantom danke für die Richtigstellung, habe aus dem Gedächtnis heraus geschrieben, weil ich keine Zeit hatte, nach dem Post, wo du es geschrieben hast, zu suchen.


    Gerade bereitet mir eine Hausarbeit für die Uni großes Kopfzerbrechen (Fach Geschichte, es geht genau genommen um einen Teil der Lokalgeschichte Berlins und des Osthavellandes), da die Abgabefrist unbarmherzigerweise immer näher kommt und ich noch keine Zeile geschrieben habe, weil ich in der Recherche feststecke, kann keine einzige handfeste, zitierfähige Quelle für meine Fragestellung finden, bin schon am Verzweifeln...;(

    Ich habe es mir eigentlich so vorgestellt, dass man per Tastendruck selbst festlegt, wann die Aufnahme für die Replay-Funktion beginnt und auch wann diese enden soll, damit nicht die Notwendigkeit entsteht, die gesamte Session (also seit dem Laden der Map und dem Spawnen des User-Fahrzeugs) aufzunehmen und dadurch Unmengen an Daten sowie Rechenaufwand zu generieren.

    Und nur fürs Protokoll, das nennt sich wenn Bewegungsunschärfe

    Wenn diese nicht gegeben ist, dann ist die Bewegung an sich "scharf", der Begriff stimmt also mal ausnahmsweise (naja, zumindest fürs Erste) ^^

    Wäre auch dafür, nicht nur für die Selbstevaluation, sondern auch um ganz normale Videos (z.B. Map- und Fahrzeugpräsentationen, oder um einfach nur etwas im Videos-Thread zu posten) anzufertigen. Bei der eigntlichen Spielerfahrt konzentriert man sich aufs Fahren und benutzt die Fahrerkamera, beim Replay schaltet dann durch die unterschiedlichen Ansichten durch und nimmt das Video auf.

    So ein grobes Außenmesh ist immer schnell gemacht, wenig Aufwand für viel Effekt, deshalb macht das auch so viel Spaß. Der anstrengende Teil ist dann das ganze Kleingemüse im Innenraum, besonders in der Fahrerkabine.

    Da stimme ich zu (na gut, zumindest Teilweise, die Begründung folgt sogleich): ich bin ja aktuell noch Blender-Anfänger und habe vor fast einem Monat, nach zwei Wochen Lern- und Einarbeitungszeit, damit angefangen, mein erstes Fahrzeug zu bauen, eine fiktive Niederflurstraßenbahn (siehe Screenshots im Plauderecke-Thread, so viel Eigenwerbung muss sein ;p). Bis ich das Kopfteil in Grundzügen modelliert hatte, vergingen so einige Tage.


    Als ich dann festellen musste, dass ich an einer Stelle ziemlich Mist gebaut habe, entschloss ich mich, lieber alles nochmal von vorne zu machen als unnötig Zeit zu verschwenden und eventuell das Gemachte zu verschlimmbessern, der Neubau dauerte dann etwa einen Tag.


    Irgendwann merkt man ja auch, dass vieles schneller geht, wenn man z.B. symmetrische Teile (wie z.B. die Front) nur zur Hälfte bauen muss und den Rest per Spiegelung ergänzt oder Fenster-, Türbereiche und Gelenkportale als einzelne Objekte baut und diese per Copy&Paste zum gesamten Wagenkasten zusammenfügt :sshht:^^


    Andererseits, wenn ich nun an die ganzen Details denke, insbesondere den Innenraum...?(

    Die meinten die orangenen wären für Sehbehinderte schwer lesbar und daher wurden (mussten) die kontraststarken weißen Anzeigen verbaut (werden).

    Dem würde ich nicht zustimmen, denn mit meiner Sehschwäche von -7.5 Dioptrien würde ich mich durchaus als ausreichend gehandicappt sehen, um mich in der Reihe der Sehbehinderten einzuordnen und eine valide Meinung dazu zu haben. Ohne Brille komme ich selbst zuhause kaum zurecht, das Haus ohne diese zu verlassen, wäre bestimmt lebensgefährlich xD


    Selbst mit Brille bin ich nicht in der Lage, spätabends / nachts den Inhalt dieser Flutlicht-Anzeigen aus einiger Entfernung zu erkennen, ich werde direkt geblendet und der Text verschwimmt durch die hohe Lichtstärke bis zur Unkenntlichkeit. Erst wenn der Bus / die Bahn unmittelbar vor mir steht, kann ich erkennen, wohin er fährt.


    Im Gegensatz dazu empfinde ich die orangenen / bernsteinfarbenen Anzeigen als deutlich angenehmer und vor allem aus größerer Entfernung lesbar.

    Die weißen Anzeigen sind aus meiner Sicht ein Irrweg. Spätabends / Nachts leuchten sie so grell und "überstrahlen" dass ich nichts erkennen kann und sogar wegschauen muss, weil sie so stark blenden. Im Gegensatz dazu finde ich die Orangenen / Bernsteinfarbenen viel besser, weil ich trotz meiner Kurzsichtigkeit von weitem erkennen kann, was da draufsteht, im Gegenteil zu den Grünen, die im Vergleich schwach und kontrastarm leuchten.

    Die Neuen kommen erst 2023 und dann auch nur die IKs, also Großprofil geht erstmal leer aus.

    Ich weiß zwar nicht, wo du das aufgeschnappt hast, kann aber schon mal sagen, dass es totaler Quatsch ist. Der IK-Prototyp wurde bereits 2015 in zwei Exemplaren gebaut, an Berlin ausgeliefert und seitdem ausgiebig getestet, die Serienfertigung läuft ab 2017 und aktuell kommen jeden Monat neue Wagen.


    Womöglich meinst du aber die Nachfolgebaureihe J/Jk, dafür laufen zurzeit die Vorbereitungen für die Ausschreibung, es gibt daher noch nicht viele Informationen dazu, die Wagen sollen aber irgendwann in der ersten Hälfte der 2020er Jahre sowohl für Klein- als auch Großprofil kommen.


    Weitere Infos, die ich dazu habe, sind dass man wohl überlegt, die Anordnung von Türen und Fenstern bei den Kleinprofilwagen im Vergleich zu früheren Baureihen (Ik mit inbegriffen) zu ändern, um mehr Sitzplätze unterzubringen (z.B. nur zwei Türpaare pro Wagen statt drei, ungefähr so wie bei der DDR-Baureihe G).


    Außerdem werden die Wagen zwar durchgängig begehbar, aber flexibler in der Zugbildung sein, durch die Möglichkeit, die Einheiten in der Werkstatt zu trennen und zwischen den Endwagen wahlweise Mittelwagen einzufügen oder herauszunehmen (so wie bei den letztes Jahr bestellten Mittelwagen für die Baureihe U5 der Stadtbahn Frankfurt Am Main).

    Und bei der Straßenbahn war es ganz einfach so, dass West-Berlin die Mittel hatte, das Straßenbahnnetz durch ein Busnetz zu ersetzen (Neufahrzeuge), der Osten aber nicht... sonst hätten die vermutlich ebenfalls die Straßenbahn abgeschafft... ;-)

    Es geht nicht nur um Mittel, hinter der Stilllegung der Straßenbahn in West-Berlin stand ein (mittlerweile zum Glück überholtes) politisches Dogma von der "Autogerechten Stadt". Man hat die Tram als ein veraltetes, längst überholtes System, dessen Fahrzeuge unkomfortabel, laut und langsam waren, betrachtet. Man war der Meinung, sie könne vollständig durch Busse und U-Bahnen ersetzt werden (dass es nicht funktioniert, wissen wir ja schon). Am wichtigsten wog aber, dass die Politik das Auto als die Zukunft des Verkehrs sah, die Massenmotorisierung in der Nachkriegszeit wurde als Symbol des Wohlstandes, des sog. "Wirschaftswunders" dargestellt, der ÖPNV sollte nur eine Ergänzung dazu sein und den Individualverkehr nicht behindern.


    Daher wurde die Verkehrsplanung in den 50er, 60er und teilweise in den 70er Jahren voll auf das Automobil ausgelegt: Breite Straßen, Autobahnen, wo es nur geht (kleine Empfehlung: im Flächennutzungsplan 1965 ist die Autogerechte Planung gut zu sehen, Autobahnen sollten die gesamte Innenstadt durchschneiden, mitten durch heute dicht besiedeltes Gebiet, z.B. Kreuzberg, führen, dazu die eingezeichneten geplanten U-Bahnlinien), Stilllegung der Straßenbahn, welche den Autoverkehr nur behindert und ja ohne Probleme ersetzt werden könne, dafür viele neue U-Bahnlinien.


    Das gleiche Szenario hat man ja auch in Hamburg gehabt, dur dass die Tram dort etwa 11 Jahre länger durchgehalten hat als in West-Berlin.


    Dort, wo man sich keine U-Bahn leisten konnte, ging man zu alternativen Verkehrskonzepten über, die die Straßenbahninfrastruktur zumindest in Teilen weiternutzen sollten, so wurde das Konzept der Stadtbahn (Rhein-Ruhr, Köln/Bonn, Frankfurt/Main etc.) geboren.


    In Berlin gab es am Anfang der 50er Jahre sogar ersthafte Bestrebungen seitens der BVG (West) und Teilen des Senats, sowohl neue Busse als auch moderne Großraum-Straßenbahnwagen zu bestellen, um die alten Zweiachser zu ersetzen und die Berliner Tram in modernisierter Form neben der U-Bahn weiterhin zu betreiben, aber kurze Zeit danach wurde die Bestellung geändert: die Trams wurden gestrichen und dafür noch mehr Busse bestellt.


    Angeblich wurden die von der Waggon-Union in Berlin-Reinickendorf für andere westdeutsche Betriebe gefertigten neuen Bahnen beim Transport extra sorgfältig abgedeckt, damit die Berliner nicht sehen, dass man ihnen eingeredet hat, die Tram sei ein obsoletes Verkehrsmittel, würde daher "zu recht" bald komplett stillgelegt sein, man aber für andere Städte moderne Wagen baut, die Gefahr, dass die Bevölkerung aufwacht, die Lügen der politischen Propaganda entlarvt und anfängt, gegen die Stillegung zu protestieren war zu groß, nichts durfte nach außen dringen, aber da dies unbestätigt ist, könnte es auch nur eine Verschwörungstheorie sein, obwohl es einem durchaus plausibel vorkommt...


    Letztendlich war die Stillegung der Straßenbahn in West-Berlin ohne zweifel politisch motiviert und gewollt, eine Fehlentscheidung, deren Konsequenzen erst mit der Zeit aufkamen und nun teuer ausgebügelt werden müssen.


    Auch in der DDR hat man, nicht nur in Berlin, über zumindest teilweise Stillegungen der Straßenbahn nachgedacht, aber die Ölkrise von 1973 machte dem einen Strich durch die Rechnung und man blieb bei der Elektrischen.


    Trotzdem gab es, zumindest in den 50er Jahren, Pläne des Ost-Berliner Magistrats und des VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe, so einige neue U-Bahnstrecken zu bauen. Unterlagen, welche im Landesarchiv Berlin einsehbar sind (hab dort ein Praktikum gemacht und mal einen Blick in die Pläne werfen können), erwähnen folgende Projekte


    - Eine Strecke, welche beginnend an der Warschauer Brücke, dem Verlauf der heutigen MetroTram-Linie M10 bis zum U-Bahnhof Eberswalder Str. führen sollte.

    - Die Linie E (heutige U5) sollte hinter Tierpark nicht nach Hellersdorf abbiegen, sondern geradeaus über Karlshorst und Schöneweide bis nach Johannisthal verlaufen

    - Die Linie A (heutige U2) sollte von Pankow (Vinetastr.) bis Pankow Kirche, eventuell auch bis Nordend bzw. Niederschönhausen verlängert werden

    - Die Strecke nach Weißensee und Hohenschönhausen war ebenfalls drin


    Mehr weiß ich aber nicht auswendig.

    Wikipedia schreibt folgendes dazu:

    Das Gelenk wird mechanisch durch an den Drehgestellrahmen angelenkte, gekreuzte Übertragungsstangen gesteuert. Es hat nur einen Freiheitsgrad um die Hochachse, im geraden Gleis sowie auf Kuppen und in Wannen verhält sich der Wagen wie ein langer Vierachser

    Oh, da war jemand wohl schneller ^^

    Sie hat aber das Potential, sich zu einer Metrolinie zu entwickeln. In vielen Planungen zum zukünftigen Ausbau des Straßenbahnnetzes, welche unter anderem eine vom heutigen Zustand abweichende Streckenführung (Neubauabschnitt U Osloer Str. - S Wollankstr. - Rathaus Pankow) vorsehen, wird diese Linie stets als M50 bezeichnet, bestimmt nicht ohne Grund.