Beiträge von Kay

    Nein, das natürlich nicht, ich habe nur ein etwas extremeres Beispiel gewählt, um zu zeigen, was passiert, wenn man voraussetzt, dass der Besitz bestimmter Konsumgüter eine Selbstverständlichkeit ist und man nicht daran denkt, dass es auch nicht zu unterschätzende Ausnahmen gibt und diese trotz denkbarer Alternativen von etwas ausgeschlossen werden.


    Hierbei wäre es der Besitz einer VR-Brille, was definitiv keine Selbstverständlichkeit ist, während es duchaus alternative Wege gibt, die Kameraposition in der Fahrerkabine zu verstellen, auch ohne den Besitz einer VR-Brille vorauzusetzen.

    Auch die Voraussetzung des Besitzes bestimmter Technologien, um einen Dienst oder eine andere Technologie zu nutzen, sehe ich doch recht Grenzwertig.


    Beispiel: Ein bestimmter Arbeitgeber (aus der Zeitarbeitsbranche) setzt voraus, dass der Arbeitnehmer ein relativ aktuelles Smartphone besitzt, um über eine App die Arbeitszeitennachweise (Anfangs- und Endzeit, sowie Pausen) digital zu vermerken etc. Die App funktioniert aber ab einer bestimmten Version eines bestimmten Betriebssystems, ältere Geräte sind nicht kompatibel. Es kann ja Leute geben, die entweder kein Smartphone besitzen (möchten) oder ihr Gerät erst dann durch ein neues ersetzen, wenn das Alte nicht mehr funktioniert, wodurch sie ein als "veraltet" deklariertes Gerät nach wie vor benutzen, weil es seinen Zweck noch erfüllt.


    Diese Notwendigkeit wird im Vorfeld nicht eindeutig kommuniziert und erst im Bewerbungsgespräch erwähnt. Alternativen zur App sind nicht vorhanden, wer kein Smartphone besitzt oder ein älteres, nicht kompatibles Gerät besitzt kann dort nicht arbeiten. Darauf angesprochen sagt der Arbeitgeber nur "wir haben angenommen, dass heutzutage jeder ein aktuelles Smartphone besitzt und alternativen nicht nötig wären". Diese Denkweise ist meiner Meinung nach nicht nur kurzsichtig, sondern auch eindeutig diskriminierend, indem billigend in Kauf genommen wird, dass bestimmte Menschen von vorneherein ausgeschlossen werden, nicht etwa weil ihre Fähigkeiten den Anforderungen nicht genügen, sondern weil sie etwas nicht besitzen, was Marketing-Abteilungen diverser Technologieunternehmen den Leuten einreden wollen, deren Besitz wäre essentiell und fester Bestandteil des Lebens.

    Bei Zugsicherung denke ich hier an PZB/LZB, aber nicht an Ampelanlagen mit Anforderung...

    Das habe ich ja auch nicht behauptet. Ich meinte nur, dass wohl zuerst das Thema Ampeln abgeschlossen wird, bis der Bereich "Zugsicherung" angefasst wird. Ich finde, dass diese beiden Sachen durchaus miteinander verknüpft sind. Aus der einfachen Straßenbahn"signalisierung" folgt logischerweise ein komplexeres Signalsystem. Zuerst muss das Grundlegende fertiggestellt werden, bis das Erweiterte kommen kann.


    weil bei Tunneln gerade in Hinblick auf Beleuchtung, Bau-Komfort im MapEditor (das Unterfahren bestehender Landschaft ist ja nicht trivial... ;-) ) und auch Lade-Logik einige Unterschiede ergeben, die für Brücken nicht (bzw. fast nicht) von Relevanz sind, sehr wohl aber einen erheblichen Entwicklungs-Aufwand für uns darstellen.

    ...was meine Befürchtungen bestätigt: klingt aufwendig, zeitraubend und komplex, ist wohl auch so und wird daher bestimmt lange dauern, zumal sicherlich noch viele andere Sachen bei euch auf der Agenda stehen, die erstmal priorität haben... :<


    Mit "Zugsicherung" war hier zunächst einmal ganz grob "Sicherung von Zugfahrten" gemeint, also Gleisfreimeldungen, "echte" Signale, Fahrstraßen(ausschluss) usw. PZB/LZB sind dann die nächste Stufe.

    Da Tunnelstrecken aber immer gesichert werden müssen und PZB/LZB bei U-Straßenbahnen / Stadtbahnen / U-Bahnen nunmal Standard sind, wird der Zeitpunkt der Implementierung von PZB / LZB wohl gleichzeitig auch den Zeitraum der Entwicklung der Tunnelfeatures markieren. Du hast damals doch geschrieben, dass Tunnel vor einem funktionierenden Zugbeeinflussungssystem wohl keinen Sinn ergeben würden.


    das ist leider ein völlig falscher Ansatz. Man kann immer schon Vorleistungen tätigen, bzw. die vorhandenen Probleme umschiffen. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Problem zu lösen, eine immer richtige Lösung ist es, die Ebene zu bauen, welche für die Fahrt wichtig ist. (Ok, einzige Ausnahme sind Kehrschleifen bei Gebirgsstrecken :D ) Den Kopf in den Sand zu stecken, hat noch niemanden vorwärts gebracht. ;)

    Nicht immer. Stell dir das folgende Szenario vor: eine fitive / halb-fiktive / reale map, whatever, deren Straßenbahnnetz ungefähr so aussieht, wie z.B. das von Bielefeld. Es ist ein sternförmiges Radialen-Netz, bei dem alle Strecken an einem Punkt zusammenlaufen. Außerdem verläuft dieser zentrale Bereich unterirdisch, nur die Außenäste oberirdisch. Wenn du also mit "Vorleistungen" meinst, erstmal nur die oberirdische Abschnitte zu bauen, dann gibt es hier das Problem, dass du irgendwann eine Reihe von einzelnen, nicht miteinander verknüpften Strecken hast, weil das Bindeglied nicht gebaut werden kann.

    A little hint to avoid confusion: "bezkabinny" means without the driver's cabin :)


    By the way, I really like the concept of the trailer cars, was actually hoping that you might come up with this idea :)

    Abgesehen davon...

    die wahrscheinlich sehr lange darauf warten werden müssen

    ... wieso ist das wahrscheinlich? ;-)

    Wir haben doch vor einiger Zeit darüber gesprochen und du hast geschrieben, dass Tunnel eher im Zuge des großen Eisenbahn-Updates (also Zugsicherung etc.) kommen.


    Wenn es aktuell nicht einmal möglich ist, Ampeln mit Vorrangschaltungen zu bauen / konfigurieren, und es nicht absehbar ist, wann dies kommen mag (wird ja stets gesagt, es kommt irgendwann, weitere Angaben sind euch leider nicht zu entlocken, ist auch verständlich, denn womöglich wisst ihr es ja selbst nicht ganz, wann ihr euch dransetzen werdet), dann habe ich es so interpretiert, dass die logische Konsequenz der Tram-Ampelschaltungen, also das Thema Zugsicherung, wohl in weite Ferne rückt...


    Außerdem gibt es auch noch einige Sachen, die ich zeitlich vor dem Eisenbahn-Update eingeordnet hätte, z.B.

    - komplexe Oberleitungskonstruktionen, wie Quertragwerke (steht so im Entwicklungsfortschritt, dass es nach dem bereits implementieren, grundlegenden Oberleitungssystem kommen wird)

    - Weichen-Spezialkonstruktionen (steht so im Entwicklungsfortschritt)

    - Vorzugslage von Weichen

    - eventuell vielleicht auch die spezifischen FIS-Dateien, volle IBIS-Funktionalität, zumindest aber Weichensteuerung über Routen


    Da ich bisher aber nichts konkreteres über diese Features gelesen habe (außer die pauschale Aussage "das geht aktuell nicht, kommt aber noch") und ich das Bahn-Update erst in die Zeit danach einordne, habe ich den begründeten Anlass zur Behauptung, dass wir uns auf eine lange Wartezeit einrichten müssen.

    Ich befürchte, dass es wohl viele Projekte gibt (schließlich wissen wir nur von denen, die auch hier im Forum schreiben), die wahrscheinlich sehr lange darauf warten werden müssen, so wie auch in meinem Fall... :<

    WittenauSuedVerkehr Da sind wir schon zwei :) Ich fahre zwecks Studium so gut wie täglich nach Potsdam und wieder zurück und seitdem die 96 bis zum Campus Jungfernsee verlängert wurde, nutze ich neben dem Bus natürlich auch die Straßenbahn, meistens die langen Combinos.


    Ich fände es generell wichtig, neben dem BKVT Type V auch eine moderne Zweirichtungsbahn zu haben, insbesondere beim Map-Bau sind die sinnvoll, damit man nicht bei jeder Bauetappe eine neue Wendeschleife platzieren muss, um die Map zu Testzwecken zu befahren.

    Florian Danke für die Infos :)

    Sehe ich es richtig, dass die Zufahrt zur Schleife eingleisig ist / war?


    Neue Frage, diesmal an das gesamte Team bzw. wer auch immer mir eine Antwort geben kann:


    Ist es geplant, in weit entfernter Zukunft, wenn die Linie 76 fertiggestellt sein wird, dann auch die 79 nach Duisburg zu bauen?


    Ich fände es jedenfalls sinnvoll, zumal ich davon Ausgehe, dass aufgrund der Erwähnung des ersten Tunnels im Vorlaufbetrieb im Projektvorstellungsthread und einiger Screenshots, wo Bahnen zu sehen sind, die das Ziel "Messe / Rheinstadion" schildern, auch dieser Abschnitt der D-Bahn auf Düsseldorfer Gebiet umgesetzt wird.


    Außerdem hätte es schon seinen Reiz, den Duisburger Abschnitt im Zustand 1981 zu sehen und zu erfahren, bevor der Stadtbahntunnel die oberirdischen Straßenbahnstrecken kannibalisiert hat ;)


    Aber wie gesagt, nur keine Eile, ich weiß, dass sowas sehr viel Zeit erfordert, alles kommt zu seiner Zeit, denn mir ist klar, dass ihr allerhöchste Ansprüche an die Qualität stellt, da kann ich auch gut und gerne ein paar Jahre warten, wenn am Ende was Grandioses herauskommt :)


    Wollte eben nur wissen, ob die ganze 79 ebenfalls Teil eures Projekts ist.


    Übrigens, war der erste Tunnelabschnitt Kennedydamm - Opernhaus von Anfang an mit Hochbahnsteigen oder Vorlaufbetrieb-typisch erstmal mit Niederflurbahnsteigen ausgerüstet?

    Fragen an die Düsseldorfer: Heutzutage gibt esneben der U74 und der U76, welche überall auf der K-Bahn halten, auch die U70, welche als Expresslinie nur ausgewählte Stationen bedient. Gab es diese Unterteilung auch im Jahre 1981? Die Linie 710 fuhr meines begrenzten Wissens ja nur bis Meerbusch-Hoterheide. Wie schnell wurden die von den Schnelllinien nicht bedienten Halte durchfahren, gab es strenge Geschwindigkeitsbegrenzungen im Haltestellenbereich oder wurde dort mit Reisegeschwindigkeit durchgebrettert? Wie sieht es heute damit aus (falls sich da etwas verändert hat)?


    Außerdem: auf dem "Gruppenfoto" unter Tram Düsseldorf ist zu sehen, dass der GT8 das Ziel Hoterheide schildert. Wenn man sich den aktuellen Gleisplan anschaut, so fällt auf, dass heute dort ein Hochflur-Mittelbahnsteig liegt und es keine Wendeschleife (oder ein Wendedreieck) dahinter gibt. Ein GT8 könnte dort freilich nicht kehren ^^ Wie sah die dortige Situation im Jahr 1981 aus?

    Doch, Pitch Shifting (Verschiebung der Tonhöhe der Aufnahme unter Beibehaltung der Länge) geht auch in Echtzeit. Dazu gibt es spezielle Softwareanwendungen von diversen Herstellern, die als Plugin innerhalb von gängigen DAWs (Digital Audio Workstation, also Software zur Musikproduktion am Rechner) laufen und den eingehenden Sound in Echtzeit in der Tonhöhe verändern. Natürlich geht das nicht 100%ig ideal und ohne Artefakte ("Unperfektheiten" bzw. Störgeräusche), jedoch entwickelt sich die Technologie stets weiter und wird immer besser.

    Das Problem hierbei ist aber, dass man, damit diese Art der Klangbeeinflussung bei der Contenterstellung (inklusive ihrer Steuerbarkeit über Skripte im Spiel) verfügar wäre, dieses Plugin in Lotus integrieren und somit massig Lizenzkosten an den jeweiligen Hersteller abdrücken müsste.


    Nur so als Hinweis: Elastique Pitch von ZPlane kostet 150 Öcken als Einzellizenz :)

    Mit dem Rekowagen-Vergleich hast du da wohl nicht ganz Unrecht :D Da die meisten modernen Niederflur-Multigelenker ja über starre Radsätze verfügen, sind sie vereinfacht gesagt nichts anderes als mehrere über Gelenke (und zwischengeschaltete, schwebende Mittelteile bzw. Sänften) miteinander verbundene Zweiachser. Back to the Roots sozusagen :D


    Übrigens, das wäre doch mal eine interessante Idee, eine niederflurige Multigelenkstraßenbahn im Gotha-/Reko-Design für Lotus zu bauen ^^

    Wäre definitiv vorteilhafter, so könnte man auf einen Schlag einen gewissen Batch an Pulten "reservieren", um diese dann an die einzelnen Interessenten verteilen :)


    Außerdem - ich würde mal behaupten, dass man nicht nur bei der BVG, sondern auch beim beauftragten Entsorgungsunternehmen (meines Wissens ist es Alba) nachfragen könnte.

    Die einen verlieren etwas (hier: die Ruhe), die einen gewinnen dafür aber etwas wertvolles (hier: die Möglichkeit, einen realistischen Controller zu bauen), das ist doch quasi wie Ying und Yang :D