Blog-Artikel

    Guten Abend,


    in diesem Artikel beschäftigen wir uns unter anderem mit dem Triebwagen vom Typ GT8SU.




    Im Jahre 1981 wurde die erste unterirdische Strecke in Düsseldorf eingeweiht. Bereits vor Beginn der Arbeiten wurde an einem einheitlichen Konzept für Stadtbahnen an Rhein und Ruhr gearbeitet.

    Aus diesem Konzept entsprang die Idee einen barrierefreien Einstieg in alle Stadtbahnen zu ermöglichen. Somit wurde die Idee der Hochbahnsteige groß. Nach ersten Plänen für den sogenannten Stadtbahnvorlaufbetrieb sollte der erste Tunnel zuerst mit niedrigen Bahnsteigen ausgestattet werden. Neben den B-Wagen, welche 1981 ausgeliefert wurden wollte man noch einen weiteren Fahrzeugtyp durch den Tunnel schicken können. Somit entstand die Idee den GT8S so zu ertüchtigen, dass er auch an Hochbahnsteigen halten kann, es entstand der Typ GT8SU (Das U steht für Umbau).


    Der GT8SU zeichnet sich somit durch seine beweglichen Trittstufen aus, welche beim GT8S noch fest eingebaut waren.


    Düwag GT8SU

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    Hallo und herzlich Willkommen zum offiziellen Blog von Tram Düsseldorf.

    In diesem Blog werden wir (Julian, Florian und Ich) euch nach und nach einiges über unsere Entwicklung des Projekts Tram Düsseldorf zeigen.

    Beginnen möchten wir mit einer kleinen Vorstellungsrunde der bereits in Lotus befindlichen Fahrzeuge, welche ihr auch später in unserem AddOn fahren könnt.


    Das erste Fahrzeug welches wir euch vorstellen wollen ist der GT8S:


    Gebaut wurde der GT8S von 1973 bis 1975 bei der Düwag "Düsseldorfer Waggonfabrik AG" auf der Königsberger Straße in Düsseldorf.

    Ihn gibt es in drei Ausführungen, einmal als reines Straßenbahnfahrzeug (GT8S), als Speisewagen (GT8S-SP) und als Stadtbahnwagen (GT8SU).

    Der GT8SU unterscheidet sich im wesentlichen zum GT8S durch eine Trittstufenkombination, welche den ebenerdigen Einstieg an Hochbahnsteigen ermöglicht.

    Beim GT8S handelt es sich um feste Trittstufen, beim GT8SU sind diese beweglich. Mehr zu dieser Trittstufenkombination erfahrt ihr bei der

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    Moin zusammen! :)


    Nachdem ich seit dem EarlyAccess pausenlos im Forum und in LOTUS unterwegs bin, sollte der Sonntag heute zumindest einige Stunden im Freien verbracht werden. So überlegte ich mir relativ spontan eine kleine Tour mit ein bisschen Sightseeing - man muss als Neu-Hamburger ja auch wissen, was es hier alles touristisch und fachspezifisch zu entdecken gibt! :)


    Den Anfang machte der alte Elbtunnel - die TouriTube. :D Ich war da bisher noch nie drin und als Meisterwerk der Ingenieurskunst sollte man dieses Bauwerk ja schon einmal gesehen. haben. So startete ich an den Landungsbrücken. In einem relativ kleinen, halbrunden, kuppelartigen Haus startet der Trip. Geht man hinein, kann man entweder die Treppe nehmen, den Fahrstuhl für Personen oder auch den Lastenaufzug, mit dem normalerweise die PKW transportiert werden.


    Leider ist die Bilddatei von der Außenansicht des Gebäudes defekt. :(


    Unmittelbar hinter der Eingangstür sind die beiden Lastenaufzüge zu sehen, daneben links

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    Seit dem 1. September bin ich nun in meinem Praxissemester bei der HOCHBAHN beschäftigt. Die Hochschule Heilbronn verlangt von uns, dass wir uns ein halbes Jahr im jetzigen fünften Semester die Praxis anschauen um dort den späteren Berufsalltag wirklich einmal ausgedehnt kennenlernen zu können - sicher auch sinnvoll. So bin ich nun bei der HOCHBAHN gelandet und darf dort im Fachbereich Leistungplanung in der Abteilung Busbetrieb mitwirken. Diese Abteilung setzt die Anforderungen aus der Angebotsplanung ("Der Bus soll von dann bis dann in dem Takt fahren und dann verdichtet werden...") für den jährlichen Fahrplanwechsel und für Fälle, wo vom Regelbetrieb abgewichen werden muss (zum Beispiel bei Baustellen und dergleichen Dingen), um und erstellt jeweils Fahr-, Umlauf- und Dienstpläne.


    Um Abläufe und Strukturen kennenzulernen, für die ich dann mitplanen soll, hat mich der Fachbereich erst einmal zwei Wochen kreuz und quer durch den Busbetrieb geschickt. So war ich in der

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    Geschafft, 3 Monate sind rum, die Ausbildung ist zu Ende. Offiziell darf ich mich nun Stadtbahnzugführer und Eisenbahnfahrzeugführer schimpfen, muss dafür 3 Führerscheine bei meiner Tätigkeit mitführen.

    (aus Datenschutzgründen musste ich diese etwas unkenntlich machen ;))


    Irgendwie ging´s nun am Ende recht schnell ... Am vergangenen Freitag den VDV-Fragebogen bestanden, am darauffolgenden Dienstag die schriftliche Prüfung mit 92 Fragen querbeet (auch mit "knapp" :giggle:100 % bestanden).

    Die mündliche Prüfung war nur ein Abfragen von Dingen, die aufgrund der Erfahrung der letzten 3 Monate auch nicht allzu schwer war. Aufgrund einer gewissen Nervosität war diese aber nicht fehlerfrei. Gut war aber, dass man nicht an´s Kreuz genagelt wurde, was bei mündlichen Prüfungen ja gerne mal vorkommt.


    Die praktische Prüfung war dann doch recht tricky, wurden auf den entsprechenden Strecken doch einige Dinge durchexerziert, die darauf auch besonders waren. War es das Rangieren in Ellerstadt sowie im

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    Nun ist es soweit, die 3 Monate sind so gut wie rum, es steht die Prüfungswoche an.


    Zum Aufwärmen gab´s vor dem Wochenende die Prüfung 1 von 4, den sogenannten "VDV-Bogen". Dieser ist nichts anderes als der normale Fahrschulfragebogen, der mit Aufgaben zu Straßenbahnen erweitert ist. Wird auch wie der für jeden Autofahrer-Schüler gehandelt, d.h. Multiple Choice sowie ein paar Textaufgaben, und natürlich auch so gewertet. Je nach Fragen gibt´s bei Fehlern eine entsprechende Punktezahl, mit denen man durch diese Prüfung rasseln kann. Bis maximal 6 Fehlerpunkten kann man sich erlauben, also kann man bei zwei falsch beantworteten Fragen (bei insgesamt 23 Fragen) schon durchfallen. Aber habe wie die meisten Teilnehmer die "Null" stehen gehabt, Part 1 ist also abgehakt.

    In der nun folgenden Woche geht´s nun an´s Eingemachte. Am Dienstag erfolgt der zweite Teil, die schriftliche Prüfung. Diese beinhaltet quasi alles, von Technik der beiden Fahrzeugtypen, Allgemeines und

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    Endspurt ... die letzten 3 Wochen stehen an. Ich könnte mich wiederholen mit "es läuft immer besser" und "man fährt souveräner". Ist halt wie Fußball spielen: je öfter man es trainiert, desto besser klappt es.

    So langsam kommt man zum Ende der Ausbildung. Der Prüfungskatalog wurde vorgestellt (sind ca. 100 Fragen querbeet. Es werden die Bereiche "Betriebliche Fragen", "Weichen", "Signale nach ESO" und einige mehr abgeklopft).

    Unser Fahrlehrer macht nun auch ein bißchen "Stress" ^^ mit seinem Hilfsfahrerpult auf der Strecke. So macht er sich einen Spaß daraus, die SIFA-Bremse reinzuhauen, den Stromabnehmer abzusenken oder einen "Hirni", der während der Fahrt eine Tür öffnet, zu simulieren. Dazu fragt er während der Fahrt nach Haltestellen und Verbindungen, die über die Türmikros gefragt und beantwortet werden. Auch dass es mittlerweile zum Standard geworden ist, nicht mit Linien-, sondern Einzelkennung (jede Weiche muss selbstständig durch die entsprechende Anforderung gestellt

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    Die ersten 6 Wochen sind geschafft, es stehen noch 6 weitere an.

    Es bleibt weiterhin abwechslungsreich, der Mischbetrieb Straßenbahn/Eisenbahn tut sein Übriges dazu.

    Da die Strecke der Linie 4 nach Bad Dürkheim (frühere RHB) wegen Bauarbeiten noch bis Anfang August gesperrt bleibt, durften wir auf die große Rundfahrt der Linie 5 ausweichen, die als großes Dreieck die Städte Mannheim - Weinheim - Heidelberg miteinander verknüpft. Diese werde ich aber leider nicht im regulären Betrieb fahren dürfen, da es für diese eine 4-wöchige Extraschulung gibt (die einzige Linie im Netz, bei der es so ist) und diese meistens von Fahrern aus dem Bereich Heidelberg und Mannheim bedient wird. Unser Fahrlehrer fuhr diese neben dem Mannheimer Netz 6 Jahre lang und schwärmte in höchsten Tönen davon. Ich verstehe nun, was er damit meinte.

    Netzplan. Die Linie 5 ist dunkelblau markiert (der hellblaue Bereich ist der, den ich fahren durfte). Züge fahren in Form einer großen "8" auf der ca. 55 km langen

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    Fast Halbzeit in der Ausbildung, es geht in die sechste Woche. Alle Signale laut BoStrab und ESBO (da nur die, die für den Straßenbahnbetrieb relevant sind) sind nun eingeprügelt. Verwechslungsgefahr bei den Abkürzungen besteht weiterhin (kriege ich einfach nicht raus), aber die Bedeutungen sitzen. Nun ja, fast: die Eisenbahnleuchtsignale, und da besonders das meist nur weiße Licht

    , sorgen immer wieder mal für Verwirrung (da mehrfach vorkommend), da bin ich noch an der Logik dran. Aber je öfter man dieses macht, irgendwann flutscht es auch dann mal. Meine Meinung dahingehend hat sich aber nicht geändert: ein Straßenbahnbetrieb mit Eisenbahnsignalisierung ist eine ziemlich umständliche Sache. Zumal man als nicht angemeldeter Kurswagen sich für jeden kleinen Abschnitt, bei dem man sich auf einer Eisenbahnstrecke befindet, über die Betriebszentrale eine Sonderzugnummer geben lassen muss. Seeehr umständlich (man merkt

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    So, der erste Monat ist vorbei.

    Das Fahren der Bahnen geht immer leichter von der Hand. Jetzt bin ich schon so weit, die Federspeicherbremse auszutesten, um möglichst gering ruckfrei anzuhalten. Nur blöd, dass dies je nach Fahrzeug unterschiedlich ausfällt XP.


    Nachdem man zu Anfang mit Linienkennung fuhr (welche die Weichen für den Fahrweg schon vorstellen), geht es nun nach Erlernen der Strab- sowie EBO-Signale ohne diese durch´s komplette Tramnetz Mannheim/Ludwigshafen. Das bedeutet Streckenkenntnis sowie die genauen Punkte, wo und wann welche Weiche zu stellen ist, um zum Punkt X zu gelangen. Das Weicheneisen hat schon öfters bei manchem geglüht, bei mir glücklicherweise recht selten, da ich das Netz ganz gut kenne (einmal wurde ich überrascht, ein weiteres Mal schaltete die Weiche trotz manueller Anforderung nicht, was aber allgemein nicht selten vorkommt). Hinzugekommen sind nun auch Blocksignale, da diese auf den Eisenbahnstrecken (auch diese gibt es im rnv-Netz) und den

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